Klasse: Agaricomycetes → Ordnung: Russulales → Familie: Russulaceae
Synonyme: Russula densifolia var. caucasica, Russula adusta f. rubens, …





Der Scharfblättrige Schwärztäubling (Russula acrifolia) ist zur Untergattung Compacta zugehörig. Sein Name beschreibt bereits ein wesentliches Bestimmungsmerkmal, da die Lamellen dieses ansonsten milden Pilzes deutlich scharf schmecken.
Vorkommen
Als Mykorrhizapilz lebt der Scharfblättrige Schwärztäubling laut Literatur in Symbiose mit diversen Bäumen und ist in Laub- und Nadelwäldern zu finden. Selbst habe ich die Art bislang nur unter Rotbuchen gesehen.
Makroskopische Merkmale
Die jung weißlichen Hüte erreichen einen Durchmesser von 5 bis 15 cm und verfärben sich unter Lichteinfluss bald fleckig umbra- bis rotbräunlich. Die Huthaut ist bei feuchter Witterung klebrig und hat einen speckigen Glanz. Die hellcremefarbenen Lamellen sind relativ engstehend und das Sporenpulver ist weiß (Ia nach Romagnesi). Der Stiel ist weißlich und verfärbt sich ähnlich des Huts. Das Fruchtfleisch ist weiß, verfärbt sich im Anschnitt bald rot und schließlich schwärzlich. Der Geschmack im Stiel und Hut ist mild bis allenfalls leicht pikant. Die Lamellen sind jedoch namensgebend deutlich scharf im Geschmack. Der Geruch ist unbedeutend.
Mit Guajak färbt sich der Scharfblättrige Schwärztäubling intensiv blau und mit Eisensulfat grünlich.
Mikroskopische Merkmale
Speisewert / Toxikologie
Der Scharfblättrige Schwärztäubling zählt zu den Speisepilzen, ist aber wenig schmackhaft.



