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Kommende Veranstaltungen

Aug. 29
10:00 - 12:30

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Sommerpilzlehrwanderung – Exkursion in den Vordertaunus (bei Oberursel)

Sep. 26
Hervorgehoben 26. September - 9:00 - 27. September - 17:00

Täublinge im Fokus – Wochenendpilzseminar für fortgeschrittene Pilzfreunde – Rodgau

Okt. 3
Hervorgehoben 3. Oktober - 9:00 - 4. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Speisepilze im Fokus – Pilzseminar für Einsteiger und interessierte Sammler – Hofheim-Langenhain

Okt. 8
15:00 - 17:30

Pilzlehrwanderung im Rodenbacher Forst bei Hanau

Okt. 9
Hervorgehoben 9. Oktober - 9:00 - 10. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Speisepilze im Fokus – Pilzseminar für Einsteiger und interessierte Sammler – Dieburg

Okt. 17
Hervorgehoben 17. Oktober - 9:00 - 18. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Pilzkunde im Fokus – Wochenendpilzseminar für Einsteiger und interessierte Sammler – Rodgau

Okt. 24
Hervorgehoben 24. Oktober - 9:00 - 25. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Intensiv-Pilztraining – Ein Wochenende voller Wissen, Wald und Genuss in Uwes Gärtnerei

Okt. 27
Hervorgehoben 27. Oktober - 9:00 - 30. Oktober - 17:00

Pilzseminar für Fortgeschrittene – Rodgau

Okt. 31
Hervorgehoben 9:00 - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Prüfung zum Pilzsachverständigen (PSV)

Nov. 1
14:00 - 16:30

Pilzlehrwanderung im Dieburger Wald

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Neu im Pilz-Blog

  • Kiefern-Speitäubling – Russula silvestris
  • Harter Zinnobertäubling – Russula lepida
  • Grauer Faltentintling – Coprinopsis atramentaria
  • Sonnen-Täubling – Russula solaris
  • Pilzseminare und Pilzlehrwanderungen im Herbst sind online!
  • Fleischroter Speisetäubling – Russula vesca
  • Ziegenlippe – Xerocomus subtomentosus
  • Getropfter Saftporling – Calcipostia guttulata
  • Weiße Lohblüte – Fuligo septica var. candida
  • Gelbe Lohblüte – Fuligo septica var. flava

Wichtige Regeln für das Sammeln von Pilzen

Was tun bei einer Pilzvergiftung?

fungiversum

Harter Zinnobertäubling (Russula lepida)​ Der Har Harter Zinnobertäubling (Russula lepida)​

Der Harte Zinnobertäubling (Russula lepida) wird häufig auch nur kurz als Zinnobertäubling bezeichnet. In der Literatur wird häufig auch als Synonym „Russula rosea“ verwendet.

Vorkommen:
Der Mykorrhizapilz ist in Laub- und Nadelwäldern zu finden, wo er mit diversen  Baumpartnern eine symbiotische Beziehung eingehen kann, wobei er jedoch die Rotbuche als Partner zu bevorzugen scheint...

Makroskopische Merkmale:
Die stattlichen und festfleischigen Hüte erreichen einen Durchmesser von 4 bis 10 cm und sind auffallend satt zinnober-rosenrot gefärbt, wobei die Hutmitte fleckig gelblichocker entfärbt. Die trockene und feinsamtige Huthaut ist nicht oder nur minimal abziehbar und der Hutrand ist nicht bzw. im Alter nur gering gerieft. Die Lamellen sind jung weiß und verfärben sich bei Sporenreife gelblich. Das Sporenpulver ist hellcreme (IIa nach Romagnesi). Der auffällig harte und feinrunzelige Stiel ist weiß und bald rosa oder rötlich angelaufen. Das harte Fruchtfleisch ist weiß und schmeckt etwas bitterlich. Der Geschmack erinnert an...
Die Reaktion mit Guajak wird...

Speisewert/Toxikologie:
Grundsätzlich gilt, dass alle mild schmeckenden Täublinge essbar sind, was auch für den Harten Zinnobertäubling gilt. Aufgrund der harten Konsistenz und der bitteren Note, ist er allerdings nicht wirklich für den Verzehr zu empfehlen.

Artabgrenzung:
Der Harte Zinnobertäubling ist durch seine auffällige Härte in der Konsistenz, der kaum abziehbaren Huthaut und seines auffälligen, leicht bitteren Geschmacks nach Zedernholz bereits im Wald sicher anzusprechen.
Auf den ersten Blick kann ...

Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

#Fungiversum #Pilze #Zinnobertaeubling #Russulalepida #Russula
Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) Die Ziegenl Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus)

Die Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) ist die Typusart der Gattung Xerocomus und einer der häufigsten Röhrlinge Mitteleuropas. Ihre meist oliv- bis gelbbraunen, fein filzigen Hüte und die zitronengelben Poren verleihen ihr ein charakteristisches Erscheinungsbild. Ihr Artepitheton subtomentosus bedeutet ...

Vorkommen:
Die Ziegenlippe lebt als Mykorrhizapilz und geht Symbiosen mit zahlreichen Laub- und Nadelbäumen ein. Sie ist in von Sommer bis Herbst mit Schwerpunkt von Juli bis Oktober in Laub-, Nadel- und Mischwäldern sowie in Parkanlagen zu finden.

Makroskopische Merkmale:
Der Hut erreicht Durchmesser von etwa 5 bis 12 cm. Die trockene Huthaut ist zunächst fein samtig bis filzig und verkahlt im Alter zunehmend. Die Hutfarbe ist ausgesprochen variabel und reicht von blass gelbocker über oliv- und lederbraune bis hin zu rotbraunen Farbtönen. Bei Trockenheit kann die Huthaut aufreißen, sodass das darunter liegende hellgelbliche bis weißliche Fleisch sichtbar wird. Die Röhren und Poren sind zunächst blassgelb bis leuchtend gelb und verfärben sich auf Druck meist nur schwach blau.
Der Stiel ist zylindrisch bis leicht keulig und zur Basis hin meist verjüngt. Er ist überwiegend gelb bis blassgelb gefärbt und kann im unteren Bereich bräunliche Töne annehmen. Oft finden sich feine bräunliche oder rötliche Flocken, die im oberen Stielbereich gelegentlich ein angedeutetes Netz bilden.
Das Fleisch ist weißlich bis hellgelb und zeigt im unteren Stielbereich häufig rosabräunliche Töne. Im Anschnitt verfärbt es sich es sich vor allem im Hutbereich langsam und schwach bläulich …

Speisewert/Toxikologie:
Die Ziegenlippe ist ein essbarer Speisepilz von mittlerem Speisewert. Junge, feste Fruchtkörper ...

 
Artabgrenzung:
Verwechslungen sind vor allem mit anderen Filzröhrlingen der Gattungen Xerocomus und Xerocomellus möglich.
Der Braune Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus) …
Die Rotfußröhrlinge (Xerocomellus spp.) …

 
Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

#Fungiversum  #Pilze #Xerocomus #subtomentosus #Ziegenlippe
Weiße Lohblüte (Fuligo septica var. candida) Die Weiße Lohblüte (Fuligo septica var. candida)

Die Weiße Lohblüte (Fuligo septica var. candida) ist die auffällig helle Form der Gelben Lohblüte. Statt der typischen Gelbtöne dominieren cremeweiße bis rein weiße Farben, wodurch die Fruchtkörper auf den ersten Blick manchmal nicht als Vertreter von Fuligo septica erkannt werden.

Vorkommen:
Die Varietät candida kommt in denselben Lebensräumen wie die typische Form vor und besiedelt Rinde, morsches Holz, Holzmulch und andere pflanzliche Substrate. Nach den Angaben der klassischen Literatur ist sie in Mitteleuropa keineswegs selten und kann lokal regelmäßig gefunden werden.

Makroskopische Merkmale:
Die Aethalien entsprechen in Form und Größe weitgehend der Typusform. Sie wachsen meist einzeln und erscheinen kissenförmig bis leicht abgeflacht.
Kennzeichnend ist die weiße bis cremefarbene Färbung. Es fehlen die kräftigen Gelbtöne, die für die typische Gelbe Lohblüte charakteristisch sind. Sowohl die Kalkablagerungen im Capillitium als auch im Pseudocapillitium sind weiß.
Mit zunehmender Reife verdunkelt sich das Innere durch die Sporenbildung, während die Außenbereiche lange hell bleiben können. Die Oberfläche wirkt schaumig, krümelig und brüchig wie bei der Typusform.

Speisewert/Toxikologie:
Wie die Typusform gilt auch die Weiße Lohblüte in Deutschland als ungenießbar. Angaben zu Vergiftungen liegen nicht vor.

Artabgrenzung:
Die Varietät candida unterscheidet sich von den typischen Gelben Lohblüten (Fuligo septica var. flava und Fuligo septica var. septica) vor allem durch ihre weißliche bis cremefarbene Erscheinung. Während die Typusform gelbe bis ockergelbe Fruchtkörper entwickelt, fehlen bei var. candida die kräftigen Gelbtöne.
Die seltene Varietät rufa besitzt dagegen rötliche bis rotbraune Fruchtkörper und rötlich gefärbte Kalkstrukturen.
Da die Übergänge zwischen den Varietäten fließend sein können und ihre taxonomische Bewertung bis heute nicht einheitlich erfolgt, ...

 
Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

#Fungiversum #Pilze #Fuligoseptica #candida #WeisseLohbluete
Gelbe Lohblüte var. flava (Fuligo septica var. fla Gelbe Lohblüte var. flava (Fuligo septica var. flava)

Die Gelbe Lohblüte var. flava (Fuligo septica var. flava) gilt als die häufigste Varietät der Gelben Lohblüte. Sie entspricht weitgehend dem typischen Erscheinungsbild der Art und zeichnet sich durch ihre kräftig gelben Fruchtkörper sowie die gelben Kalkablagerungen im Inneren aus.

Vorkommen:
Der Myxomycet besiedelt dieselben Lebensräume wie die Typusform. Sie wächst auf Totholz, Rinde, Holzmulch, Sägespänen und anderen pflanzlichen Resten. Besonders häufig erscheint sie in Wäldern, Gärten, Parkanlagen und auf Rindenmulchflächen.
Die Fruchtkörper können vom Frühjahr bis in den Herbst hinein auftreten und entwickeln sich aus einem auffällig gelben, frei beweglichen Plasmodium.

Makroskopische Merkmale:
In Form, Größe und Wuchsweise entspricht die Varietät flava weitgehend der Typusform. Die Fruchtkörper bilden große, kissenförmige bis unregelmäßige Aethalien mit einer zunächst schaumigen und später brüchigen Oberfläche.
Das wichtigste Merkmal der Varietät ist ihre durchgehend gelbe Färbung. Während bei der Typusform (var. septica) die Kalkablagerungen im Capillitium und Pseudocapillitium weiß ausfallen, sind diese bei var. flava deutlich gelb gefärbt. Dadurch erscheinen die Fruchtkörper insgesamt intensiver gelb und oft etwas kräftiger gefärbt als bei der Typusform.

Speisewert/Toxikologie:
Myxomyceten gelten in Deutschland grundsätzlich als ungenießbar. Die Gelbe Lohblüte wird in Mexiko gegrillt oder gebraten als Delikatesse verzehrt. Dort wird sie übrigens als „caca de luna“ bezeichnet, was übersetzt Mondkacke bedeutet.

Artabgrenzung:
Fuligo septica ist durch ihre großen, kissenförmigen Aethalien und das meist leuchtend gelbe Plasmodium gut kenntlich. Schwieriger wird die Ansprache bei den unterschiedenen Varietäten, die sich vor allem durch ihre Färbung unterscheiden …

Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

#Fungiversum #Pilze #Fuligoseptica #GelbeLohbluete #Myxomycet
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