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Pilzsteckbriefe

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Leberreischlng (Fistulina hepatica)Von Harald Sattler0 Antworten · 1.006 AufrufeLetzter Beitrag: 25. September 2022, 11:41 · Harald Sattler
25. September 2022, 11:41
Harald Sattler
Die ersten beiden Pilzsteckbriefe sind fertig!Von Harald Sattler2 Antworten · 1.029 AufrufeLetzter Beitrag: 25. September 2022, 11:38 · Harald Sattler
25. September 2022, 11:38
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Gyromitra esculenta - Frühjahrs-LorchelVon Harald Sattler0 Antworten · 910 AufrufeLetzter Beitrag: 12. Mai 2022, 21:25 · Harald Sattler
12. Mai 2022, 21:25
Harald Sattler
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Kommende Veranstaltungen

Jan. 24
13:30 - 16:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Winterpilzwanderung – Exkursion im Frankfurter Stadtwald

Feb. 28
10:00 - 12:30

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Winterpilzwanderung – Exkursion im Frankfurter Stadtwald

Apr. 25
10:00 - 12:30

Frühjahrspilzwanderung – Exkursion im Frankfurter Stadtwald

Mai 16
10:00 - 12:30

Frühjahrspilzwanderung – Exkursion im Frankfurter Stadtwald

Sep. 26
Hervorgehoben 26. September - 9:00 - 27. September - 17:00

Täublinge im Fokus – Wochenendpilzseminar für fortgeschrittene Pilzfreunde – Rodgau

Okt. 3
Hervorgehoben 3. Oktober - 9:00 - 4. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Speisepilze im Fokus – Pilzseminar für Einsteiger und interessierte Sammler – Hofheim-Langenhain

Okt. 9
Hervorgehoben 9. Oktober - 9:00 - 10. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Speisepilze im Fokus – Pilzseminar für Einsteiger und interessierte Sammler – Dieburg

Okt. 17
Hervorgehoben 17. Oktober - 9:00 - 18. Oktober - 17:00

+++ wieder 2 Plätze frei +++ Pilzkunde im Fokus – Wochenendpilzseminar für Einsteiger und interessierte Sammler – Rodgau

Okt. 24
Hervorgehoben 24. Oktober - 9:00 - 25. Oktober - 17:00

+++ aktuell ausgebucht – Warteliste geöffnet +++ Intensiv-Pilztraining – Ein Wochenende voller Wissen, Wald und Genuss in Uwes Gärtnerei

Okt. 27
Hervorgehoben 27. Oktober - 9:00 - 30. Oktober - 17:00

Pilzseminar für Fortgeschrittene – Rodgau

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Neu im Pilz-Blog

  • Gemeiner Gurkenschnitzling – Macrocystidia cucumis
  • Fadenfruchtschleimpilz – Badhamia utricularis
  • Glimmerstieliger Häubling – Galerina sideroides
  • Pilzlehrwanderungen im Winter und Frühling sind online!
  • Wald-Champignon – Agaricus sylvaticus
  • Scharfblättriger Schwärztäubling- Russula acrifolia
  • Dickblättriger Schwärztäubling – Russula nigricans
  • Seminartermine für 2026 sind online!
  • Blaugrüner Reiftäubling – Russula parazurea
  • Frauen-Täubling – Russula cyanoxantha

Wichtige Regeln für das Sammeln von Pilzen

Was tun bei einer Pilzvergiftung?

fungiversum

Der Fadenfruchtschleimpilz (Badhamia utricularis) Der Fadenfruchtschleimpilz (Badhamia utricularis) zählt zu den häufigeren und weit verbreiteten Schleimpilzarten. Besonders in den Wintermonaten ist er regelmäßig anzutreffen und ...

Vorkommen:
Badhamia utricularis besiedelt bevorzugt die Borke und das Totholz von Laub- und Nadelbäumen. Darüber hinaus wächst er häufig auf anderen Pilzen, insbesondere auf ...
Die Fruktifikation erfolgt überwiegend zwischen September und April, ...

Makroskopische Merkmale:
Das zunächst leuchtend gelbe bis orangegelbe Plasmodium kann das Substrat großflächig überziehen. Mit Beginn der Fruktifikation entwickeln sich daraus zahlreiche Sporokarpien, die dicht gedrängt in Gruppen stehen und ihrerseits traubenförmige Aggregate bilden. Diese hängen meist an feinen, fädigen bis bandartigen Stielchen, seltener sind die Sporokarpien ungestielt.
Die Sporokarpien sind kugelig, oval bis birnenförmig. Ihre Färbung verändert sich im Verlauf der Reife von gelblich zu bräunlich, anschließend blaugrau bis blau; bei geringer Kalkversorgung können sie auch tiefblau erscheinen.
Die Stielchen sind strohgelb, honiggelb bis gelbbräunlich, fädig bis bandartig ausgebildet und oft mit Querverbindungen versehen. Häufig verzweigen sie sich faserig an der Spitze und können mehrere Sporokarpien tragen.
Die Peridie ist zarthäutig, glatt und glänzend bis blau irisierend oder bei höherem Kalkgehalt runzelig und rau. Im oberen Bereich reißt sie unregelmäßig auf. Nach dem Entfall der Sporen bleibt die Peridie meist nahezu vollständig erhalten und erscheint dann durchscheinend weiß.

Mikroskopische Merkmale:
Das Sporenpulver ist schwarz. Im Durchlicht erscheinen die einzelnen Sporen hell- bis dunkelbraun. Sie sind unregelmäßig rundlich mit einem Durchmesser von 9-15 µm ...

Speisewert / Toxikologie:
Für den Menschen sind die Myxomyceten ohne unmittelbaren Nutzen.

Artabgrenzung:
Es gibt über 900 bekannte Arten von Myxomyceten und wahrscheinlich sind viele weitere Arten noch nicht ...

Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

#Fungiversum  #Pilze #Badhamiautricularis #Schleimpilz #badhamia
Der abgebildete Glimmerstielige Häubling (Galerina Der abgebildete Glimmerstielige Häubling (Galerina sideroides) wurde auf einer im Vorjahr gemulchten Fläche an einem Parkplatz in Oberursel gefunden.

Vorkommen:
Der Glimmerstielige Häubling ist ein saprobiontischer Pilz, der auf moderndem Nadelholz, Nadelholzresten, Holzhäckseln sowie in Reisig- und Mulchflächen wächst. Die Fruktifikation erfolgt überwiegend vom Sommer bis in den frühen Winter, meist in den Monaten Juli bis Dezember.

Makroskopische Merkmale:
Die Hüte erreichen einen Durchmesser von etwa 2 bis 4 cm. Sie sind zunächst glockig bis kegelig geformt und breiten sich später flach gewölbt aus. Die Huthaut ist deutlich hygrophan, bei Feuchtigkeit schmierig bis klebrig und gelbbraun gefärbt, im trockenen Zustand erscheint sie blass hellbraun. Die Lamellen sind ausgebuchtet angewachsen bis schwach herablaufend. Jung sind sie ockergelblich, färben sich jedoch mit zunehmender Sporenreife durch das rostbraune Sporenpulver zimt- bis rostbraun. Der Stiel ist gelbbraun bis rötlichbraun gefärbt, meist ohne Ring oder nur mit einer schwach angedeuteten Ringzone. Unterhalb dieser Zone ist der Stiel weißlich bis silbrig überfasert, häufig mit einer feinen Natterung. Der Geruch ist schwach mehlartig, der Geschmack unangenehm.

Speisewert / Toxikologie:
Häublinge (Galerina spec.) sollten grundsätzlich niemals als Speisepilze gesammelt oder verzehrt werden. Innerhalb der Gattung gibt es Arten mit hochwirksamen Giftstoffen, insbesondere Amanitinen, die das Phalloidessyndrom verursachen und tödlich verlaufen können.
Auch wenn Galerina sideroides nach aktuellem Kenntnisstand keine Amanitine enthält, ist eine Verwechslung mit dem hochtoxischen Nadelholz-Häubling (Galerina marginata) äußerst gefährlich und potenziell lebensbedrohlich.

Artabgrenzung:
Der sehr ähnliche Weißgenatterte Häubling (Galerina stylifera) unterscheidet sich durch ...
Der hochtoxische Nadelholz-Häubling (Galerina marginata)  besitzt ...

Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

#Fungiversum #Pilze  #Pilzfotografie #Galerina #Haeubling
Der Grünspan-Träuschling (Stropharia aeruginosa) i Der Grünspan-Träuschling (Stropharia aeruginosa) ist wohl der schönste Pilz unter den Träuschlingen. Er ist so hübsch, dass man meinen könnte, er sei ein kleines Kunstwerk oder ein Pilz von einem anderen Planeten.

Vorkommen:
Als Saprobiont ist der Grünspan-Träuschling auf totem Holz oder am Boden auf Holzresten bevorzugt in Nadel- und auch seltener in Laubwälder zu finden. Die Fruktifizierung erfolgt meist in den Monaten von September bis November.

Makroskopische Merkmale:
Die Hüte erreichen einen Durchmesser von 3 bis 8 cm und sind jung gebuckelt und später flach ausgebreitet. Die schleimige Huthaut ist mit weißen abwischbaren Schüppchen besetzt und intensiv blaugrün gefärbt. Im Alter blassen diese ockergelblich aus. Die Lamellen sind ausgebuchtet angewachsen und manchmal auch leicht herablaufend. Die Lamellen sind graulila und reif aufgrund des purpurbraunen Sporenpulvers dunkel grauviolett bis graubraun gefärbt. Die Lamellenschneide ist und bleibt auch bei Reife weiß. Der Stiel ist unterhalb des aufsteigenden Rings mit weißen Flocken auf einer blassen grünweißlichen Basis besetzt. Die Stielspitze ist weiß. Das Fleisch ist weißlich bis blass grünlich und mild schmeckend. Der Geruch ist unauffällig bis leicht rettichartig.

Speisewert / Toxikologie:
Beim Grünspan-Träuschling handelt es sich um einen eher minderwertigeren Speisepilz, der nach Entfernen der Huthaut als Mischpilz verwendet werden kann. Persönlich empfehle ich, den Pilz lieber zu fotografieren als zu verspeisen.

Artabgrenzung:
Sehr ähnlich ist der Grünblaue Träuschling (Stropharia caerulea), der gerne auf Waldlichtungen, an Wegrändern, in Parkanlagen und auf Ruteralflächen vorkommt ...

 
Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

 
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Der Mahonienrost (Cumminsiella mirabilissima) gehö Der Mahonienrost (Cumminsiella mirabilissima) gehört zu der Gruppe der Rost- und Brandpilze. Zu dieser Gruppe zählen etwa 30 Gattungen der Rost- und 20 Gattungen der Brandpilze. Es handelt sich um phytoparasitische Kleinpilze, die keine „richtigen“ Fruchtkörper bilden. Rostpilze haben einen sehr komplexen Lebenszyklus. Manche Arten können bis zu 5 verschiedene Sporentypen bilden und auch den Wirt wechseln.
Brandpilze haben hingegen einfache Lebenszyklen. Sie infizieren einen Wirt und produzieren Sporen.

Vorkommen:
Cumminsiella mirabilissima parasitiert Mahonien (Mahonia spec.) und ist in den meisten Anpflanzungen mit Mahoniengewächsen zu finden. Einen Wirtswechsel nimmt C. mirabilissima nicht vor.

Makroskopische Merkmale:
Im Frühling wachsen die Spermogonien- und Aezienlager. Auf der Blattoberseite werden vorwiegend orangefarbene Spermogonien auf weinroten Flecken gebildet. Die orangefarbenen Aecidia befinden sich vorwiegend auf der Blattunterseite auf schwarzgrünen Flecken. Die Uredia sind zimtbraune, stäubende Lager. Telien entstehen oft aus den Uredien und sind schwarzbraun und elliptisch bis länglich.

Mikroskopische Merkmale:
Aeciosporen: eckig-kugelig bis eiförmig, 17-24 × 15-21 µm
Uredosporen: kugelig bis birnenförmig, 22-38 × 16-24 µm
Teliosporen: zweizellig, vierwandig, ellipsoid bis langellipsoid und tailliert, 30-36 × 20-25 µm, Stiele hylin, bis 200 µm

Artabgrenzung:
Ebenfalls auf Mahonien (Mahonia spec.) kommt der Mahonien-Mehltau (Erysphe berberidis) vor, der einen weißlichen Überzug aus Myzel bildet.

Das vollständige Artenportrait und vieles mehr gibt es auf: https://fungiversum.de/

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