Klasse: Agaricomycetes → Ordnung: Polyporales → Familie: Irpicaceae
Synonyme: Trametes cervina, Coriolus cervinus, Antrodia cervina, …







Die Hirschbraune Tramete (Trametopsis cervina) gilt in Deutschland als sehr selten. Bei uns in der Rhein-Main-Ebene fühlt sich die wärmeliebende Art jedoch offenbar sehr wohl und ist zerstreut, aber gar nicht so selten zu finden. Nach meiner Beobachtung scheint sie sich bei uns sogar auszubreiten
Vorkommen
Als Substrat besiedelt die Hirschbraune Tramete Laubhölzer. Gerne finde ich sie vorallem an dickeren vermorschten Rotbuchenstämmen. Auffällig ist, dass die Fruktifizierung gerne in den Wintermonaten erfolgt.
Makroskopische Merkmale
Die dünnen konsolenförmigen Hüte der Hirschbraunen Tramete erreichen einen Durchmesser von 3-4 cm und stehen bis zu 3 cm vom Substrat ab. Sie sind meist reihig miteinander verwachsen, stehen in mehreren Schichten dachziegelartig übereinander und besiedeln das Substrat gerne sehr großflächig. Die Oberfläche der Hüte ist samtig-haarig, blassbräunlich bis zimtfarben und kaum gezont. Der Hutrand ist scharfkantig zulaufend.
Auffallend ist die blassbräunliche Röhrenschicht die meist weit am Substrat herabläuft. Die sehr groben Poren sind eckig, meist labyrinthisch und zeigen unregelmäßige Ränder
Das Fruchtfleisch ist blassbraun, der Geschmack und Geruch sind angenehm pilzig.
Mikroskopische Merkmale
Speisewert / Toxikologie
Für den Menschen ist die Art ohne unmittelbaren Nutzen. Aufgrund ihrer Seltenheit sollte die Hirschbraune Tramete geschont werden.



